| UC: Cloud-Vorreiter und Türöffner für SaaS |
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| Mittwoch, 11. Mai 2011 um 09:15 Uhr |
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Frank Heurer, Analyst der Experton Group, beleuchtet den SaaS-Markt. Seiner Expertise nach befindet sich dieser allerdings noch in einer relativ frühen Marktphase mit einem noch verhältnismäßig geringen Umsatzniveau. Dies zeigt der Anteil des SaaS-Marktes am Software-Marktvolumen, der in diesem Jahr ca. 3 Prozent erreichen wird.
Für die Vorreiter-Rolle von UC im Cloud-Markt gibt es verschiedene Gründe. Zum einen ist Kommunikation seit jeher eine netzbasierende Technologie. Der weit überwiegende Teil des Kommunikationsequipment – Vermittlungsstellen, Internet-Backbone etc. – war von Beginn an öffentlich und gewissermaßen in der „Cloud“, während das Inhouse-Equipment – z.B. Telefonanlagen – nur einen kleinen Teil des Kommunikationsweges beisteuert. Dies erleichtert somit auch die Akzeptanz für End-to-End netzbasierende Kommunikationslösungen. Des Weiteren stellt UC eine noch relativ junge Disziplin dar, die etwa zeitgleich in beiden Formen – als Inhouse- und Cloud-Angebot – auf dem Markt erschienen ist. Viele ICT-Entscheider prüfen daher schon bei der Erstinvestition in UC, ob sie sich noch vertieft mit der Implementierung von UC befassen und Kapital in Software-Lizenzen binden sollten. Bietet UC as a Service doch die gleichen Vorteile wie SaaS generell: Größere Flexibilität, nutzungsabhängige Bezahlung, schnelle und einfache Einführung. Mit Office 365 bietet Microsoft SaaS-Pakete an, in denen die Kommunikations- und Collaboration-Anwendungen die Basis bilden, namentlich auch die Funktionen von Lync Online, das UC-as-a-Service-Angebot der Redmonder. Diese Basis ist je nach Tarif um weitere Büroanwendungen ergänzt. So ist UC as a Service nicht nur ein Vorreiter im Cloud-Computing-Markt, sondern gewissermaßen auch ein Türöffner für weitere SaaS-Anwendungen in den Unternehmen. UC as a Service ist nicht nur für die Anbieter ein vielversprechendes Thema. Auch Anwenderunternehmen sollten prüfen, in wieweit UC as a Service für sie in Frage kommt. UC ist von jeher für größere Unternehmen interessant, da UC diesen helfen kann, die Kommunikation und Zusammenarbeit großer, unübersichtlicher und gegebenenfalls verteilter Teams reibungsloser und effizienter zu gestalten. Aber auch für kleinere und mittelgroße Unternehmen ist UC besonders durch die Federation-Möglichkeit interessant. Das heißt, über die Verbindung mit der UC-Lösung von Kunden und Partnern können unternehmensübergreifende Kommunikation und Kooperation optimiert werden. Gerade für kleine und mittelständische Firmen (KMU) zahlen sich dabei die Vorteile der Bereitstellung as a Service aus, da besonders bei KMUs das Kapital für Investitionen fehlt, die nicht unmittelbar zum Kerngeschäft zählen und es auch häufig an dem Know-how für die Implementierung fehlt. Nicht zuletzt bietet UC as a Service demnach für Channel-Partner die Chance, sich mit einer vorteilhaften Lösung bei den KMU-Kunden zu positionieren. Weitere Informationen unter www.experton-group.de.
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Deutlich höher, im zweistelligen Prozentbereich, bewegt sich dagegen bereits der Anteil von Cloud-Lösungen am Markt von Unified Communications (UC). Der UC-Markt besitzt damit eine erkennbar höhere Cloud-Reife als der Software-Markt insgesamt. Der Cloud-Anteil von UC wird von kaum einer anderen Software-Gattung erreicht.
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