| Terrestrisches Digitalradio weitet sich endlich aus |
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| Mittwoch, 29. Juni 2011 um 13:23 Uhr |
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![]() Pure Sensia Die Industrie hat das Angebot an Endgeräten zum Empfang der DAB+ Programme rasch aufgebaut. Schon jetzt gibt es ein vielfältiges Angebot an digitalen Radioempfängern. „Gerade für die mobile Nutzung bringt die digitale Ausstrahlung klare Vorteile“, unterstreicht Kamp. „Stabiler Empfang des Senders im bundesweiten Sendegebiet ohne Rauschen und Knistern, eine Klangqualität, die sich mit der CD messen kann, und vor allem ein digitaler Dienst zur Verkehrslenkung, der weit über die Möglichkeiten des über UKW verbreiteten Verkehrsdatendienstes hinausgeht – all dies lohnt den Umstieg auf die modernere Technik.“ Mit seinem Start am 1. August wird das bundesweite Hörfunk-Angebot zunächst von 27 Senderstandorten mit hoher Leistung ausgestrahlt. In einem Empfangsgebiet, das 60 Prozent der Fläche Deutschlands umfasst und 73 Prozent der potentiellen Hörerschaft erreicht, ist bereits guter bis sehr guter Empfang im Freien möglich, in den Ballungsgebieten funktioniert der Empfang schon in der Wohnung. Bis zum Jahr 2014 ist der Ausbau auf 110 Senderstandorte geplant. Weitere Informationen unter www.gfu.de
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Die Rundfunkanstalten der ARD wollen die DAB+-Einführung auch auf Länderebene vorantreiben mit dem Ziel, in Kürze alle 60 ARD-Hörfunkprogramme in DAB+ auszustrahlen. „Die Industrie der Consumer Electronics begrüßt diese Initiative ausdrücklich“, betonte Hans-Joachim Kamp, Vizepräsident des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie und Aufsichtsratsmitglied des IFA-Veranstalters gfu – Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik. „Das abgestimmte Vorgehen der Sender, des Netzbetreibers, der Medienaufsicht und der Industrie bringt die Digitalisierung des Hörfunks in Deutschland um einen entscheidenden Schritt voran.“ Noch in diesem Jahr werde ein so breites und attraktives Angebot an terrestrisch ausgestrahlten digitalen Radioprogrammen zur Verfügung stehen wie nie zuvor. „Damit erreicht der digitale terrestrische Hörfunk in Deutschland endlich jene kritische Masse, die für eine erfolgreiche Durchsetzung am Markt unentbehrlich ist“, so Kamp.

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