Health Care - Gesunder IT-Markt E-Mail
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Dienstag, 25. Mai 2010 um 09:00 Uhr

Der Kostendruck im Gesundheitswesen ist enorm und wird sich auch in diesem Jahr weiter erhöhen. Die Gesundheitswirtschaft bietet somit nach wie vor hohes Potenzial und interessante Anknüpfungspunkte für IT-Anbieter und Händler. Focusreseller stellt einige profitable Projekte vor.

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Foto: PC Ware

Die Gesundheitsreform stellt das Gesundheitswesen vor Herausforderungen. Ansatzpunkte für Fachhändler sind hier unter anderem der standardisierte krankenhausübergreifende Informationsaustausch (KIS), besseres Versorgungsmanagement und Prozessoptimierung in der medizinischen Dokumentation und im Bildmanagement. Hinzu kommt demnächst die elektronische Gesundheitskarte (eGK), die die elektronische Arzt-zu-Arzt-Kommunikation sowie die Überprüfung der Versicherung des Patienten und seines Zuzahlungsstatus erleichtern soll. Bei so heiklen Daten wird eine absolut sichere Online-Anbindung der EDV in jeder Arztpraxis nötig. Und damit ermöglicht der Gesundheitsbereich spezialisierten Fachhändlern profitable Projekte.
Focusreseller stellt nachfolgend einige aktuelle Beispiele aus der Praxis vor.

 

Sparsam und zukunftssicher

Im Zuge der Einführung eines neuen Krankenhausinformationssystems (KIS) entschied sich das Städtische Krankenhaus Nettetal auch für eine vollständig virtualisierte Server- und Storage-Infrastruktur. Ziel war es, die Kosten des IT-Betriebs zu senken und für die wachsenden, zukünftigen Anforderungen an eine moderne und leistungsfähige IT-Infrastruktur gewappnet zu sein. Die Wahl bei der Konzeption und praktischen Umsetzung fiel auf die beiden langjährigen Partner Fujitsu und IT-on.NET.
Die bereits vorhandenen FibreCAT-Systeme wurden hochgerüstet und in die neue Umgebung integriert, deren Kernelemente ein Storage Area Network (SAN) auf Basis von FibreCAT Storage Systemen sowie Primergy Server mit VMware ESX als Virtualisierungssoftware sind.

Mehr Informationen unter:

http://www.it-on.net/ftp/dokumente/presse/Anwenderbericht_KH_Nettetal.pdf

 

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Foto: FTS

Aus 50 mach eins

Auch die Universitätsmedizin Leipzig entschied sich für den Aufbau einer modernen IT-Infrastruktur für das Uniklinikum und die Medizinische Fakultät. PC-Ware entwickelte ein Grobkonzept für die IT-Ausstattung der neu gebauten primären und sekundären Rechenzentren (RZ) auf der Basis einer Server- und Applikationsvirtualisierung. Da das RZ neben der Uniklinik auch für die Medizinische Fakultät nutzbar sein sollte, mussten zahlreiche Spezifikationen beachtet werden: Zusätzlich zur Speicherung und Verarbeitung patientenbezogener Daten sollten über die Rechenzentren weitere umfangreiche Anwendungen wie das Warenwirtschaftssystem, das Datawarehouse, das gesamte Rechnungswesen und zahlreiche Spezialanwendungen für den Medizin- und Forschungsbetrieb gesteuert werden.
Auf einem physischen Serverhost wurden durchschnittlich 50 virtuelle Server installiert. Dabei bildet VMware Virtual Infrastructure 3.5 die Plattform zur Virtualisierung der vorhandenen Serverstruktur. Dazu kommt der Einsatz von Citrix Presentation Server 4.5 zur Bereitstellung der Applikationen für die User.
Als neue Backuplösung wurde eine Kombination aus Microsoft Data Protection Manager, EMC Networker und Deduplizierungstechnologien erarbeitet. PC-Ware konzipierte zudem den Umzug der bestehenden Server- und Storage-Infrastruktur in die neuen Rechenzentren auf Basis bestehender Service Level Agreements.

Weitere Informationen unter:

http://www.pc-ware.com/pcw/de/de/referenzen/files/universitaetsmedizin_referenz.pdf

Exakte Diagnose

Die Grafiktabletts von Wacom werden nicht nur von Künstlern geschätzt. Die Klinik für Strahlentherapie der Kliniken Maria Hilf (CA Dr. H. Hoffmanns) in Mönchengladbach setzt beispielsweise das Cintiq 21 UX Interactive Pen Display von Wacom ein, um die Strahlenbehandlung von Krebspatienten zu planen und durchzuführen. Die wichtigsten Entscheidungsgründe für das Cintiq waren laut Oberarzt Dr. Andreas Küsters: der Stift ermöglicht es, sehr exakt zu arbeiten, die Behandlungsplanung geht viel schneller, und es sind keine aufwändigen Schulungen zur Benutzung nötig.

Mehr Informationen unter:

http://ftp.wacom.de/int/products/casestudies/index.asp?lang=de&show=20

 

Kennen Sie weitere Praxisbeispiele ? Dann stellen Sie diese im FOCUSRESELLER Forum vor: