Handel profitiert vom digitalen Heim E-Mail
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Mittwoch, 28. April 2010 um 12:00 Uhr

BVT_Logo kleinIm Rahmen des gemeinsamen Branchendialogs der Partnerverbände Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT) und Fachverband Consumer Electronics im ZVEI diskutierten Handel und Industrie am 28. April 2010 in Stuttgart über die Marktchancen der Heimvernetzung. "Die Vernetzung ist Realität und der Verbraucher entscheidet sich beim Kauf bewusst für zukunftsfähige Technik. Dem Handel kommt dabei die Rolle des kompetenten Mittlers zu, der die zum Teil komplexe Technik für den Kunden einfach nutzbar macht", stellte BVT-Vorsitzender Willi Klöcker fest.

Dr. Heinrich Arnold, Vice President, Head of Innovation Development Deutsche Telekom AG Laboratories, zeigte als Referent die Bandbreite der neuen Medien auf: "Moderne Internetanschlüsse bieten mit Triple play heute bereits Internet, Telefon und Fernsehen aus einer Hand. Dieser Zugang gemeinsam mit einem Home Gateway bietet große Chancen, die auch in unserer demografischen Entwicklung liegen, für neue Services rund um Gesundheit, Sicherheit, Energiemanagement und Kommunikation zu Hause. Damit stehen wir vor neuen Zukunftsmärkten rund um das Thema Connected Home."

Diese Einschätzung bestätigte Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics GfK Retail and Technology GmbH mit aktuellen Marktzahlen: "Im Marktsegment der TV-Geräte, dem umsatzstärksten Teilbereich im deutschen Markt für Consumer Electronics, stieg im Jahr 2009 der Absatz um 16 % auf 8,6 Millionen Stück. Für 2010 erwarten wir eine nochmalige Steigerung auf 9,3 Millionen Stück. Dabei treiben die Innovationen den Markt. Bereits Anfang April 2010 hatten 14 % der verkauften Flachbild-Fernseher einen integrierten Internetanschluss."


Heimvernetzung kleinAls Weiterentwicklung bisheriger Vernetzungsansätze setzt die neue Gerätegeneration auf standardisierte Schnittstellen, integrierte Multifunktionalität und anwenderfreundliche Installationshilfen. Im Fokus stehen dabei Komfortgewinn und Anwendungsvielfalt. Damit sollen nicht nur Technikfreaks auf ihre Kosten kommen. Bernd Grohmann, Bereichsleiter Marketing & Business Development der eQ-3 AG: "Funkbasierende Hausautomationslösungen wie elektronische Tür- und Fensteröffnung, Lichtsteuerung, Temperaturregelung und Sicherheitstechnik gehören im Haus wie im Auto nicht mehr zum Luxus-, sondern zum Standardrepertoire. Moderne Home Control-Lösungen bieten dem Anwender zusätzlich den Vorteil, dass sie sich über verschiedenste Geräte bzw. Medien wie Fernbedienungen, TVs, PCs, Smartphones und das Internet komfortabel steuern lassen. Die nachrüstbare Technik ist zudem klein sowie preiswert geworden, einfach zu installieren und damit massenmarkttauglich."

Alle Diskussionsteilnehmer sind sich einig: Die Mehrheit der Verbraucher kann oder will sich mit den technischen Details nicht auseinandersetzen, sondern "nur" die Vorteile der Technik einfach und problemlos nutzen. Dabei hilft der kompetente Fachhandel. Sein Spektrum reicht von der Erst-Konfiguration moderner Smartphones über die Planung und Installation von Multi-Room-Medienlösungen bis zur Einrichtung von Skype-Telefonie über den Fernseher. Die entsprechende Kompetenz hätten sich seit Herbst 2009 bereits über 1.000 Teilnehmer am Qualifizierungsprojekt PluralMedia angeeignet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bvt-ev.de, www.zvei.de, www.eq-3.de, www.laboratories.telekom.com und www.pluralmedia.de.