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Monday, 25 July 2011 08:20

Seit Jahren sprechen alle von der Cloud, doch SMB-Kunden sowie mittelgroße Händler und Systemhäuser tun sich immer noch schwer damit. Focusreseller zeigt an Beispielen aus dem Mittelstand auf, dass sich der Umstieg lohnen und der Handel eine umsatzstarke Rolle spielen kann.

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Felix Höger, Vortstand Pironet NDH AG

Das Versprechen von Cloud Computing klingt für viele Unternehmen reizvoll: Hardware-Ressourcen und Softwaredienste je nach Bedarf über das Internet nutzen, also auch kurzfristig und vorübergehend. Normalerweise müssen Unternehmen beim Betrieb einer eigenen Rechenzentrums-Infrastruktur für geschäftskritische Applikationen langfristig planen. Neue Rechner und Lizenzen lassen sich im nächsten Monat nicht einfach wieder zurückgeben. Das Resultat sind ungenutzte, gleichwohl bezahlte Ressourcen, die Unternehmen für etwaige Lastspitzen vorhalten müssen.

Cloud Computing soll dieser »Verschwendung« ein Ende setzen. Aber sind IT-Dienste aus der Cloud wirklich in jedem Fall die günstigere Alternative? In der Praxis erweist sich der Kostenvergleich zwischen Eigenbetrieb und Cloud-Alternative als Problem. Viele SMB-Unternehmen tun sich bereits schwer, ihre laufenden IT-Kosten überhaupt zu beziffern und erst recht zwei IT-Betriebsmodelle wirtschaftlich gegen zurechnen.

Aber auch ungeklärte Fragen in Sachen Datenschutz und Compliance lassen Mittelstandsunternehmen zögern. Das haben viele Cloud-Anbieter erkannt und bieten vermehrt Lösungen für den deutschen Mittelstand an. Neben Global Playern wie IBM, HP, SAP und Microsoft gehört die deutsche Pironet NDH AG zu den erfolgreichen Anbietern. Warum sein Unternehmen gerade im Mittelstand so erfolgreich ist, erklärt Felix Höger, Vorstand der Pironet NDH AG, mit der Lokalisierung des Angebots sowie der konsequenten Ausrichtung auf deutsche SMB-Unternehmen. »Den Bedenken vieler Unternehmen begegnen wir damit, dass wir alle unsere Cloud-Dienste ausschließlich in unseren deutschen Hochsicherheits-Rechenzentren produzieren. Sämtliche Systeme und Prozesse betreiben wir dabei nach strengen, international anerkannten Richtlinien, beispielsweise nach der ISO-Norm 27001«, so Höger.

Als zweite wichtige Anforderung aus dem Mittelstand sieht Felix Höger die Ganzheitlichkeit von Cloud-Diensten und ihre Einbettung in ein Gesamtportfolio: »Die Experton-Analysten haben dies auch noch einmal unterstrichen: Im Mittelstand fehlt es an der strategischen Planung in Sachen Informationstechnik. Isolierte Angebote aus der Cloud helfen darum nicht weiter.« Bei Pironet NDH bilde Cloud Computing einen Baustein zusammen mit klassischen Diensten wie Managed Hosting, Sicherheitslösungen und TK-Services wie etwa Corporate Networks.

Und genau hier spielt der Fachhandel mit seiner Beratungskompetenz und seiner Nähe zum Kunden eine wichtige Rolle, in dem er sowohl den Bedarf ermittelt als auch die optimalen Dienste zusammenstellt und dem Mittelstandskunden bei der Anpassung der Cloud-Dienste an die Geschäftsstrategie hilft.

 

Beispiele aus der Praxis

Seit mehr als zehn Jahren hat das Unternehmen Erfahrung bei »IT on Demand«-Projekten gesammelt. Focusreseller stellt einige Praxisbeispiele vor.

Magazin_FoRe_03_11_RZ-Neu_Seite_16_Bild_0001aBauer trifft Cloud: Im Sommer liefern viele Bauern beim luxemburgischen Landwirtschaftsverband »De Verband« ihre Ernten bei den Getreideannahmestellen des Verbandes ab. Dort wird das Korn gewogen, auf seine Qualität hin kontrolliert und in großen Mengen aufgekauft. Von der Annahme bis zur Rechnungsstellung hält der Verband sämtliche Daten in seinem SAP-System fest. Alle Außenstellen sind dazu an die ERP-Lösung angebunden. Bei einer Störung steht nahezu der gesamte Geschäftsbetrieb still. Da unterschiedliche Anbieter Hosting und Telekommunikationsanbindung zur Verfügung stellten, gab es keinen Verantwortlichen. Im Mai 2010 führten die Luxemburger deshalb die vormals getrennten IT-Systeme für Materialwirtschaft, Rechnungswesen oder das Qualitätsmanagement auf einer gemeinsamen Plattform im hochsicheren Rechenzentrum der Pironet NDH Datacenter zusammen. Auch das ERP-System läuft seitdem dort. Darüber hinaus sorgt eine Ende-zu-Ende-Verbindung der Außenstandorte sowie der Hauptgeschäftsstelle mit dem RZ für einen reibungslosen und ausfallsicheren Betrieb der Systeme.

De Verband bezieht auch seine IT-Ressourcen als Infrastructure as a Service. Wenn zur Ernte das SAP auf Hochtouren läuft, lassen sich die benötigten Hardware-Kapazitäten flexibel aufstocken. Somit zahlt De Verband nur für die Leistung, die es tatsächlich benötigt.

Immobilienmanagement übers Netz: Die GWG-Gruppe aus Stuttgart, Immobiliengesellschaft der R+V-Versicherungen, hat sich von manuellen Prozessen verabschiedet, die immer mehr Arbeit und immer weniger Marge verursachten. Über eine Lösung nach dem Modell Software as a Service (SaaS) zentralisiert sie nun alle wichtigen Datenbestände und Arbeitsabläufe für die Verwaltung von mittlerweile 15.000 Wohnungen.

Die Wahl fiel auf das Angebot des mittelständischen Softwarehauses BTS. Neben dem Funktionsumfang der Branchenlösung BTS PiT überzeugte vor allem das flexible Bezugsmodell SaaS. Hierzu kooperiert der Lösungsanbieter mit Pironet NDH Datacenter. Der Outsourcing-Spezialist verantwortet den Betrieb der geschäftskritischen Applikation sowie die Sicherung der Daten in seinem Hochleistungs-Rechenzentrum.

Über geschützte Internetverbindungen können nun die GWG Mitarbeiter mit BTS PiT an jedem internetfähigen Computer arbeiten. Zusätzlich erhalten auch Kunden, Dienstleister und Handwerker Zugriff und werden in die digitalen Arbeitsprozesse eingebunden. Durch den SaaS-Ansatz entfallen für das Anwenderunternehmen zudem Kosten, Aufwand und Risiko des Eigenbetriebs.


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Was Cloud Computing ein Unternehmen wirklich kostet, kann der Fachhändler für seinen Kunden mit dem TCO-Kalkulator von Experton Group berechnen, der exklusiv auf Business-Cloud.de präsentiert wird. Hiermit können erstmals die Gesamtkosten einer eigenbetriebenen Server-Infrastruktur mit der Alternative aus der Cloud verglichen werden.

Die Software vergleicht die Gesamtkosten einer professionellen Rechenzentrums-Infrastruktur im Eigenbetrieb mit alternativen Services aus der Cloud. Die in diesem Kalkulator zu Grunde gelegten Werte und Daten repräsentieren die durch die Experton Group in einer Vielzahl von Studien und Unternehmensbefragungen objektiv ermittelten Kennzahlen und Marktpreise.


 

Pironet NDH Datacenter im Überblick

Die Pironet NDH Datacenter GmbH mit Sitz in Köln ist eine Tochtergesellschaft der 1995 gegründeten Pironet NDH AG und gehört zu den führenden ITK-Outsourcing Anbietern im deutschen Mittelstand. Im Fokus stehen ganzheitliche Lösungen und kostenflexible, nutzungsabhängige Abrechnungsmodelle für den Bezug von IT-Ressourcen nach On-Demand-Konzepten wie Software-as-a-Service (SaaS) oder Cloud Computing.

Die Zentralisierung und Auslagerung z.B. der Geschäftsanwendungen von SAP und Microsoft sowie die Nutzung einer ebenfalls von Pironet NDH bereitgestellten Netzwerkinfrastruktur erlauben gerade mittelständischen Unternehmen, die Investitionen und Betriebsaufwände für das Management von Information und Kommunikation zu reduzieren und sich vollständig auf wertschöpfendere Aufgaben zu konzentrieren.

Anders als viele globale Anbieter produziert Pironet NDH seine Business-Cloud-Services ausschließlich in eigenen deutschen Rechenzentren und unter Beachtung der in Deutschland geltenden rechtlichen Bestimmungen.

Sämtliche Bereitstellungs- und Betriebsaspekte sind nach strengen internationalen Richtlinien zertifiziert, u.a. nach ISO 27001. Die Zertifizierung bedeutet für Kunden die operative Exzellenz der Pironet NDH in allen Prozessabläufen sowie die Einhaltung hoher technischer und sicherheitsbezogener Standards.