| Warum spielen Energiekosten keine Rolle in der IT-Budgetplanung? |
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| Thursday, 08 April 2010 10:32 |
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Deutsche Unternehmen sehen Energie als einen der Hauptkostenverursacher in der IT. Dennoch herrschen zwischen diesem Bewusstsein und tatsächlichem Verhalten deutliche Unterschiede. Das ergab eine weltweite Studie im Auftrag des globalen IT-Beratungsunternehmens Avanade, bei der mehr als 500 Manager und IT-Verantwortliche in Deutschland und 15 weiteren Ländern befragt wurden. Heiko Leicht, Director Data Center Technology & Operations bei Avanade Deutschland erklärt: „IT-Budgets und Ressourcen sind knapp bemessen. Dies stellt Unternehmen vor eine harte Aufgabe, wenn sie ihre Profitabilität erhalten und gleichzeitig ihre Service-Qualität verbessern wollen. Analysten schätzen, dass die Mehrheit der Unternehmen in den kommenden Jahren genauso viel Geld für den Energieverbrauch unternehmenseigener Rechenzentren ausgeben wird wie für ihre Hardware-Infrastruktur.” Unternehmen müssten sich demnach mit nachhaltigen Alternativen auseinandersetzen, die beispielweise Server-Virtualisierung und Cloud Computing böten: „Nur so sind sie in der Lage, ihre IT-Budgets anzupassen und steigenden Kosten konkrete Maßnahmen entgegenzusetzen.“ Die Ergebnisse der Studie, die vom Marktforschungsinstitut Kelton Research durchgeführt wurde, zeigen einen deutlichen Unterschied zwischen der jeweiligen IT-Budgetplanung und den Faktoren, die bei Implementierungsvorhaben für Unternehmen wichtig sind. Das Thema Energieverbrauch wird in der IT demnach zwar durchaus als wichtig erachtet, im Controlling hat dieser Aspekt aber bislang noch keinen Einzug gefunden.
Die Studienergebnisse zeigen weiter: Geht es um die Überlegung, Cloud Computing und Software-as-a-Service (SaaS) im Unternehmen zu nutzen, sind Kosten ein entscheidendes Kriterium. Gleichzeitig gab mehr als die Hälfte der deutschen Befragten (57 Prozent, 51 Prozent weltweit) an, dass auch der Energieverbrauch einen entscheidenden Faktor bei der Überlegung darstelle, Virtualisierung zu nutzen. Weitere Informationen unter: www.avanade.de |
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Trotz dieses Wissens um den Energiehunger von IT tun nur wenige Unternehmen etwas dagegen. So gab knapp die Hälfte der deutschen befragten Unternehmen (47 Prozent; weltweit 53 Prozent) an, Energiekosten in der Kalkulation ihrer IT-Budgets nicht zu berücksichtigen. Budgetiert werden hingegen vornehmlich Kosten für Softwarelizenzen, Hardware-Kosten, Personalkosten sowie Kosten externer Dienstleister. Darüber hinaus meinten lediglich 23 Prozent der heimischen Befragten (weltweit 26 Prozent), dass eine Reduzierung des Energieverbrauchs wichtig sei, um Kosten in der IT zu senken.
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