| Mit mobilen Lösungen zum Profit |
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| Tuesday, 25 May 2010 09:00 |
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Das mobile Internet erobert dank neuer Geräte, günstiger Datentarife und attraktiver Anwendungen den Massenmarkt. Nun liegt es am Fachhandel, das richtige Smartphone für seinen Kunden anzubieten. Dann klappt es auch mit dem Umsatz. ![]() Das Apple iPhone ist der Trendsetter, aber Wettbewerbsprodukte eignen sich manchmal besser. Jedes dritte, neue Mobiltelefon wird in diesem Jahr ein Smartphone sein; 2009 war es erst jedes fünfte. Der Umsatz mit den vielseitigen Multimedia-Handys steigt 2010 voraussichtlich um 33 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Das berichtet der Hightech-Verband Bitkom auf Basis der Daten des European Information Technology Observatory (EITO). Insgesamt wird der Verkauf von Handys in Deutschland im laufenden Jahr voraussichtlich um 4 Prozent auf 28 Millionen Stück steigen. Im Krisenjahr 2009 waren die Verkaufszahlen noch um 3 Prozent gesunken. Wegen des starken Preiswettbewerbs wird sich der Umsatz mit Mobiltelefonen bei rund 3,7 Milliarden Euro stabilisieren. Mit den Verkaufserfolgen von Smartphones und tragbaren Computern nimmt auch die mobile Internetnutzung enorm zu. Die drahtlos übertragene Datenmenge hat sich im vergangenen Jahr auf 40 Millionen Gigabyte nahezu vervierfacht. Von diesem Anstieg profitieren die Netzbetreiber wie auch der Fachhandel: Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wächst in Deutschland im Jahr 2010 nach der Bitkom-Prognose um 8 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Den Erfolg des mobilen Internets beflügeln die Datentarife der Netzbetreiber. Tagesflatrates für den mobilen Internetzugang gibt es inzwischen für unter drei Euro und Monatsflatrates für weniger als 20 Euro.
Funktion schlägt DesignDoch nicht allein die Tarifgestaltung spielt bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Das Apple iPhone hat als Trendsetter bei vielen Kunden bestimmte Begehrlichkeiten geweckt, zum Beispiel nach einem Touchscreen und vielen sinnvollen oder einfach nur lustigen Apps. Wer als Fachhändler seinem Kunden auch Alternativeprodukte anbieten will, sollte im Verkaufsgespräch unbedingt nach den tatsächlichen Bedürfnissen und Anwendungen fragen. Wer ein Smartphone geschäftlich nutzen will, benötigt ein Betriebssystem, das die einfache Anbindung des Mobilgerätes ins Firmennetz unterstützt. Zu den etablierten Alternativen zum Mac OS X Mobile gehören Google Android, Microsoft Windows Mobile Professional, REM Blackberry OS und Symbian OS. ![]() Da Kunden vermehrt zu hochwertigen Smartphones tendieren, steigt der Handelsumsatz in diesem Jahr stärker als die verkauften Stückzahlen. Ebenfalls entscheidend ist die Unterstützung von Business-Applikationen. Anwender, die zum Beispiel auch mobil auf ihre Adobe-Programme zugreifen wollen, benötigen ein Smartphone mit Android-Betriebssystem. Aufgrund der Beschränkungen für Entwickler von Applikationen für das iPhone Betriebssystem iPhone OS 4 hat Adobe das geplante Plug-in erst einmal auf Eis gelegt und konzentriert sich auf das Google-Betriebssystem, das Smartphone-Anbieter wie etwa Acer, HTC, LG, Motorola, Nokia, T-Mobile auf verschiedene Modelle aufgespielt haben. Auch reicht vielen Business-Anwendern die Übertragungsgeschwindigkeit bei UMTS (durchschnittlich 384 KBit/s) nicht. Deshalb ist es wichtig für den Handel, Geräte im Portfolio zu haben, die „Beschleuniger“ wie HSDPA, HSUPA und EDGE unterstützen. Kunden, die Daten paketweise senden wollen, benötigen zudem GPRS. Und für den leichten, komfortablen Austausch sollte WLAN in diesem Segment selbstverständlich sein.
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