Mit Mobile Devices zum Handelserfolg E-mail
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Friday, 03 June 2011 09:00
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Focusreseller diskutierte mit Experten aus Industrie, Handel und Distribution, ob Smartphones und vor allem Tablet-PCs schon reif für den Geschäftsalltag sind, was ein Business-Device ausmacht und wie der Fachhandel den Hype um die smarten Mobilen gewinnbringend in echte Geschäftslösungen umsetzen kann.

Die Teilnehmer der Diskussionsrunde:

  • Maik Hähnel, Leiter Technologiebereich, Fritz & Macziol
  • Michael Hoffmann, Senior Technical Sales Professional, IBM Deutschland
  • Renke Krüger, Senior Manager Mobility, Ingram Micro
  • Michael Melzig, Senior Programm Marketing Manager, FTS

 

Erst waren Tablet-PCs ein schickes Device für den Privatkunden. Jetzt wächst das Angebot an Business-Geräten. Ist ein Tablet-PC heute für Geschäftsanwendungen bereit?

Michael Melzig: Ja, es ist ein Produkt und eine Lösungsbasis für Geschäftskunden, um die der Fachhandel gar nicht herumkommt. Denn er hat damit die Option, seinem Kunden eigene oder spezielle Lösungen anzubieten. Wenn er sich für das richtige Produkt mit der entsprechenden Sicherheit und Funktionalität entscheidet, ermöglicht er seinem Kunden echten Mehrwert.

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Renke Krüger, Senior Manager Mobility, Ingram Micro

Renke Krüger: Tablet-PCs sind heute auf jeden Fall ein wichtiges Thema für B2B-Kunden. Wir wollen als Distributor unseren Handelskunden die notwendigen Informationen, das richtige Portfolio und die nötigen Services zur Verfügung stellen, damit er in diesem Marktsegment agieren kann. Wir haben unser Angebot schon entsprechend aufgestockt und erweitern es weiter, denn wir wollen in diesem Themenumfeld mittelfristig der führende Distributor im ITK-Umfeld werden.

Maik Hähnel: Wir sehen Tablet-PCs oder mobile Endgeräte als Clients der Zukunft und deshalb beschäftigen wir uns sehr stark mit diesem Thema, evaluieren bei allen Herstellern und überlegen uns, wie wir diese Geräte an Rechenzentren ankoppeln können. Dabei achten wir vor allem auf so wichtige Bereiche wie Applications Deployment und Sicherheit für unsere Kunden, wenn sie mobil arbeiten wollen.

Michael Hoffmann: Ich sehe Tablets sogar stärker im Business als im privaten Umfeld. Es gibt heute keinen Software-Rollout mehr, bei dem es nicht auch um die Frage geht, wie man mobile Endgeräte unterstützt. Dabei meinen wir von IBM mobile Endgeräte, die nicht windows- oder linux-basiert sind und somit nicht mit Desktop-Backends angesteuert werden können. Für IBM ist Offenheit wichtig, wobei natürlich typische Business-Themen wie Sicherheit ganz und gar nicht aus den Augen gelassen werden dürfen. Weiter sehen wir ebenfalls die starke Nachfrage aus dem Consumer-Bereich. Das hat auch Auswirkung auf den Business-Markt, denn es eröffnet viele Anwendungsszenarien wie etwa »Bring Your own device« und »Work-Life-Balance«, wenn die Nutzer ihr Gerät auch am Wochenende privat nutzen wollen. Das führt zu vielen Sicherheitsdiskussionen und Reaktionen in den Unternehmen. Somit sind Tablet-PCs nicht allein ein Technikthema.