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Jedes vierte Unternehmen in Deutschland hat bereits in Collaboration- und Unified Communications-Technologien (UCC) investiert. Weitere 19 Prozent planen es. Das ergab eine Studie, die von Avanade, einem Anbieter von Business-Technologie-Services, in Auftrag gegeben wurde. Das Forschungsunternehmen Kelton Research hat mehr als 540 Vorstände, Manager und IT-Entscheider aus Deutschland und 16 weiteren Ländern befragt. Knapp jeder dritte IT-Entscheider in Deutschland (29 Prozent) gibt an, dass das im Unternehmen bestehende Collaboration-System noch verbesserungswürdig sei, so die Studie weiter. 23 Prozent der hiesigen Befragten hegen keinerlei Pläne, UCC-Technologien im Unternehmen einzuführen.
Haben Unternehmen bereits eine entsprechende Strategie zur unternehmensweiten Zusammenarbeit implementiert, wird vor allem das Tool Instant Messaging genutzt. 45 Prozent der Befragten sagen, dass ihre Mitarbeiter im geschäftlichen Alltag dieses Instrument zur gemeinsamen Kommunikation verwenden. Danach folgen Online Communities mit 32 Prozent und Wikis mit 26 Prozent. Den Microblogging-Dienst Twitter nutzen bereits 16 Prozent der deutschen Studienteilnehmer für ihre Geschäftszwecke.
Trotz der steigenden Akzeptanz von entsprechenden Collaboration- und Networking-Tools, äußern einige der Befragten auch weiterhin Bedenken. 38 Prozent der Unternehmensentscheider befürchten, dass sich Angestellte eher auf UCC-Technologien und Kollegen verlassen, statt sich selbst um Aufgaben zu kümmern. 29 Prozent gaben an, dass Collaboration zu einem Informationsüberangebot führt. Und weil sie den Einsatz von Collaboration-Tools für Zeitverschwendung halten, vermeiden ebenso viele bewusst deren Einsatz für die Kommunikation mit anderen Mitarbeitern.
Anforderung an den Handel
»Die Unternehmenskultur verändert sich«, weiß Thomas Krofta, Service Line Lead Collaboration bei Avanade DACH. »Hierarchien werden flacher, weil jeder mit jedem kommunizieren kann.« Aus diesem Grund müssen Mitarbeiter auf derartige Veränderungen vorbereitet und im Umgang mit den jeweiligen Tools geschult werden. Wird beispielsweise eine UCC-Lösung in einem Unternehmen implementiert, muss der Handel auch sicherstellen, dass die Technologie von den künftigen Nutzern akzeptiert wird. Dann werden Prozesse deutlich vereinfacht und es entstehen wertvolle soziale Netzwerke im Unternehmen. Beide Faktoren tragen wesentlich zu dem ROI eines Unternehmens bei.
Diskussion auf focusreseller.de
Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und diskutieren Sie mit Kollegen und Vertretern aus Industrie und Distribution über folgende Themen: Welche Erwartungen oder Bedenken haben Ihre Kunden, wenn es um UCC-Lösungen geht? Wie verkaufen Sie diese Lösungen? Entsprechende Communcation-Tools eignen sich laut Hersteller schon für kleine Unternehmen mit fünf Mitarbeitern. Welche Erfahrung haben Sie als Fachhändler oder Systemhaus mit UCC gemacht? Welche Unterstützung erwarten Sie als Fachhändler von Industrie und Distribution bei der Vermarktung von UCC?
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